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Die Tagesveranstaltung richtet sich an Planer, Projektsteuerer, Architekten, Ingenieure und technisch Interessierte.

Der Membranbau, besser bekannt unter textilem Bauen, ist eine Sonderform des Bauens, die im Zuge der aktivierten und intelligenten Gebäudehülle eine neue Bedeutung erfährt. Heutige Gebäude werden nach Ihrem Optimierungsgrad und nach Ihrer Nachhaltigkeit bewertet. Die gekrümmte Form bei Membranen ist statisch effizient und darüber hinaus wirtschaftlich, weil es zu geringeren Querschnitten (Materialeinsparung) führt. Damit einher gehen schnellere Montagezeiten und geringere Hubkosten. Wie diese Volumina in das Energiekonzept gewinnbringend hineinspielen, wird in diesem Seminar nicht gezeigt.

Sinn und Zweck des Seminars soll es sein,

  • den Teilnehmer für die spezifischen Belange des Membranbaus zu sensibilisieren und
  • ihn in die Lage zu bringen für die ersten drei Leistungsphasen verbindliche Planungen vorzunehmen.

Der Teilnehmer erhält eine Übersicht über die Membranmaterialien und ihre Verwendungsmöglichkeiten.

Für die detaillierte Bearbeitung in den frühen Leistungsphasen wird das Programm Formfinder vorgestellt und seine Oberfläche erklärt. An drei Beispielen werden die Teilnehmer geschult. Diese sind nach der Schulung in der Lage ein Membrangebilde im Programm zu erstellen. Sie kennen die wesentlichen drei Grundtypologien (4Punktsegel, Bogenform und Hochpunkt). Ferner können sie die wesentlichen Massen für die Kostenschätzung aus dem Modell ziehen und Bilder nach Fotoaufmass für Ihr/e Angebot / Akquiseunterlagen generieren und die Daten in ihre jeweiligen CAD Programme einbinden.

Das verwendete Programm ist das Ergebnis einer Doktorarbeit eines Architekten Namens Dr. Robert Roithmayr, dem es ein Anliegen ist, den Membranbau weiter voranzutreiben. Seine Software kombiniert Konstruktion, Typologie und Wissensmanagement, da eine Projektdatenbank für Membranbauten hinterlegt ist.

M/FACE handelt nicht mit dem Vertrieb dieser Software und hat auch keinerlei monetäire Vorteile dadurch.